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Profil Signor Molinari (Patriot):
Name:
Wanaj
Land/Staat:
Niedersachsen (У океана)
Geburtsdatum:
25 Dezember 1955 (70)
Steinbock
Steinbock
Registriert am:
21.01.11 08:47
War zuletzt:
Heute, 13:23
Freunde:
Forenbeiträge:
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3
Profilbesuche (Gesamt):
1192
Der Krieg also als Vernichter und Schöpfer, als Trenner und Kuppler. Der Krieg als Vater aller Dinge? Vollständig lautet dieses Zitat, das dem griechischen Philosophen Heraklit (550-460 v. Chr.) zugeschrieben wird, so: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien."
Der deutsche Historiker Dieter Langewiesche, Spezialist für Fragen von Nation und Nationalstaat, greift das Thema in Der gewaltsame Lehrer – Europas Kriege in der Moderne auf. Seine zentrale These: Der Krieg ist eine der größten historischen Gestaltungskräfte.
Ohne Krieg kein Fortschritt im menschlichen Zusammenleben, keine erfolgreiche Revolution, keine Demokratisierung, kein starker Staat. Schöpfen durch Zerstören: Auch Immanuel Kant tat sich mit diesem Dilemma nicht leicht. Er sah den Krieg als "Zerstörer alles Guten", die größte zu überwindende Hürde, um sich an die "ewige Norm für alle bürgerliche Verfassung", die republikanische, anzunähern.